Im letzten Jahr habe ich einige Bücher von Helge Timmerberg verschlungen, jetzt freue ich mich sehr auf die Neuerscheinung “African Queen” (ET 9.3.2012). Besonders, weil der Autor auf Lesereise gehen wird und z. B. am 20.3. im Literaturhauscafé aus seinem neuen Werk lesen wird – meine Vorfreude ist riesig!
Als ich vor eingen Wochen bei “Druckfrisch” das Interview mit T. C. Boyle gesehen habe, landete sein neuer Roman “Wenn das Schlachten vorbei ist” direkt auf meiner Leseliste für dieses Jahr. Da ahnte ich noch nicht, dass er bald auf Lesereise kommen wird – und ich habe schon eine Karte für den Event am 3. Mai im Übel & Gefährlich! Juhu! Freue mich schon sehr darauf und kann es kaum abwarten den neuen Roman zu lesen.
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Das neue Buch von Benjamin Lebert ist außergewöhnlich. Eine bizarre Story in einer atemberaubenden Sprache geschrieben. Melancholisch und wunderschön. Der Protagonist Robert wird wegen seiner Essstörungen in die Psychatrie eingewiesen und begibt sich während des Winterschlafs, dem sich nur wenige Menschen entziehen, mit zwei weiteren Patienten auf die Reise gen Süden. Durch die stille, deutsche Winterlandschaft, ist ihre einzige Orientierungshilfe die WinterApp auf dem iphone, die in diesem Setting, das so “unecht” wirkt einen deutlichen Bezug auf die Realität nimmt, doch noch lange nicht erklärt in welcher Welt die drei Reisenden unterwegs sind.
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Pilgerwege gibt es einige, ich habe allerdings bisher nur Bücher über den Jakobsweg gelesen. Coelhos Werk mochte ich nicht so gern, aber “Ich bin dann mal weg” von Hape Kerkeling habe ich vor einigen Jahren verschlungen und fand die Beschreibungen sehr eindrücklich, dass ich seitdem immer wieder überlege diesen Weg zu gehen. In meinem letzten Urlaub, beim Wandern in Nepal, haben wir eine sehr nette französische Reisegruppe kennengelernt, unter ihnen das reizende Ehepaar Anne und Hans Heldwein – er Bayer, sie Französin – die nach ihrer gemeinsamen Pilgerreise “Vier Füße auf dem Weg nach Santiago” veröffentlicht haben. Weiterlesen »
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Heute habe ich eine schöne Aktion des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen zum Welttag des Buches am 23. April entdeckt. Deutsche Buchverlage stellen 1 Milion Bücher zum Verschenken zu Verfügung. Wie es geht? Einfach auf der Website www.welttag-des-buches.de als Buch-Schenke registrieren und aus den 25 Buchtiteln eine Auswahl treffen, welche ihr an Freunde, Bekannte, Familie, Kollegen oder auch Fremde verschenken möchtet. Ich finde, dass ist eine super Gelegenheit um auch alle nicht Leseratten zum Lesen zu inspirieren. Ich habe übrigens folgende drei Bücher ausgewählt: Lily Brett: Chuzpe, Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt und Jane Austen: Stolz und Vorurteil.
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Letzte Woche war ich in meiner neuen Lieblingsbuchhandlung “Alice im Wunderland” und habe den Roman “Die Unperfekten” von Tom Rachman empfohlen bekommen als ich sagte, dass ich ein sprachlich fessendles Buch suche. Und das ist dieser Erstlingswerk eindeutig. In den elf Kapiteln dieses Romans stellt der Autor immer einen Mitarbeiter (oder auch Leser) einer internationalen Zeitung in Rom in den Mittelpunkt. Dabei lernt der Leser nicht nur den Alltag der einzelnen Personen und ihre Probleme kennen, sondern auch viel über die journalistische Arbeit und die Gewissenskonflikte in denen sie sich befinden. Z. B. was sich Journalisten einfallen lassen, um eine Story zu verkaufen (der alternde Auslandskorrespondent in Paris) oder die Chefredakteurin, die ihrer früheren Liebe, einem PR Berater von Berlusconi wiederbegegnet und sich fragt wie sich ein Erneuern der Liasion auch auf ihre Täigkeit auswirken könnte. Aber das sind nur zwei der Personen von den elf beschriebenen Personen, die in Rom auf wundersame Weise doch alle miteinander verbunden sind. Weiterlesen »
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“Druckfrisch”, einer wunderbaren Literatursendung, die bei der ARD ausgestrahlt wird. Dennis Schenks bemerkenswerte Moderation der Sendung, seine Interviews mit berühmten Autoren und nicht zuletzt seine Kommentare zu der aktuellen Spiegelbestsellerliste machen diese Sendung zu meiner absoluten Lieblingssendung im deutschen Fernsehen. Und das schon seit vielen Jahren – wie ich gesehen habe, habe ich bereits im Jahr 2008 über meine Begeisterung für dieses Format geschrieben.
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In den letzten Monaten habe ich wieder intensiv mit Yoga geflirtet und diese erste Begeisterung entwickelt sich – vielleicht auch durch das inzwischen tägliche Üben – zu einer tiefen Leidenschaft. Das führt auch dazu, dass ich inzwischen viele Yoga Blogs und verschiedene Yogamagazine lese und mich mit allem rund um Yoga beschäftige. Neben dem Yoga Mals von Shri K. Pattabhi Jois, habe ich in den letzen Tagen den Roman von Kerstin Kristin Rübesamen (mit dem Untertitel: Bekenntnisse einer Yogalehrerin) entdeckt und war auf Anhieb sehr gespannt auf ihre Erlebnisse. Ok, das Cover mit der Autorin im Kopfstand hat sein Übriges beigetragen.
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Weil mir Sarah Kuttners Erstlingwerk “Mängelexemplar” ganz gut gefallen hat, habe ich mich trotz der durchwachsenen Kritiken an ihren zweiten Roman “Wachstumsschmerz” versucht. Der Plot ist kurz erzählt: Die Protagonistin Luise und ihr Freund ziehen nach vier Jahren zusammen, woran ihre Beziehung scheitert. Denn bei Luise stellen sich immer mehr Zweifel ein: über ihre Beziehung, ihren Job und ihr Leben an sich. Dazu noch die Erwartungen, die an z. B. von ihrem Vater an sie herangetragen werden, der findet, dass sie mehr aus ihrem Leben machen könnte/sollte. Die Autorin Kuttner beschäftigt sich nach dem Thema Burn-Out in Mängelexemplar, nun mit der Generation der 20-40jährigen, die sich in ihrem Leben mit so vielen Möglichkeiten konfrontiert sehen, dass sich das Gefühl der Zufriedenheit, des Glücks und den “Angekommenseins” einfach nicht einstellen will. Leider bleibt sie an der Oberfläche dieser Gefühle, hinterfragt sie nicht und bietet keine neuen Perspektiven auf das Thema. Sprachlich hat mich der Roman auch nicht in den Bann gerissen, schade, ich hatte mehr erwartet.
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Es gibt Bücher, deren Titel man liest und schon mit dem Buch gen Kasse unterwegs ist. Helge Timmerbergs Sammlung an Reportagen in dem Buch “Tiger fressen keine Yogis” hat genau das bei mir ausgelöst. Das mag sicherlich an meiner Leidenschaft für Yoga liegen, aber auch daran, dass ich der Titel mich unglaublich neugierig gemacht hat. Da wusste ich noch nicht, dass eines seiner anderen Bücher den Titel “Der Jesus vom Sexshop” heißt, auch so ein Titel an dem ich nicht vorbeigehen konnte.
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