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In den letzten Monaten habe ich wieder intensiv mit Yoga geflirtet und diese erste Begeisterung entwickelt sich – vielleicht auch durch das inzwischen tägliche Üben  – zu einer tiefen Leidenschaft. Das führt auch dazu, dass ich inzwischen viele Yoga Blogs und verschiedene Yogamagazine lese und mich mit allem rund um Yoga beschäftige. Neben dem Yoga Mals von Shri K. Pattabhi Jois, habe ich in den letzen Tagen den Roman von Kerstin Rübesamen (mit dem Untertitel: Bekenntnisse einer Yogalehrerin) entdeckt und war auf Anhieb sehr gespannt auf ihre Erlebnisse. Ok, das Cover mit der Autorin im Kopfstand hat sein Übriges beigetragen.

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Wachstumsschmerz

Weil mir Sarah Kuttners Erstlingwerk „Mängelexemplar“ ganz gut gefallen hat, habe ich mich trotz der durchwachsenen Kritiken an ihren zweiten Roman „Wachstumsschmerz“ versucht. Der Plot ist kurz erzählt: Die Protagonistin Luise und ihr Freund ziehen nach vier Jahren zusammen, woran ihre Beziehung scheitert. Denn bei Luise stellen sich immer mehr Zweifel ein: über ihre Beziehung, ihren Job und ihr Leben an sich. Dazu noch die Erwartungen, die an z. B. von ihrem Vater an sie herangetragen werden, der findet, dass sie mehr aus ihrem Leben machen könnte/sollte. Die Autorin Kuttner beschäftigt sich nach dem Thema Burn-Out in Mängelexemplar, nun mit der Generation der 20-40jährigen, die sich in ihrem Leben mit so vielen Möglichkeiten konfrontiert sehen, dass sich das Gefühl der Zufriedenheit, des Glücks und den „Angekommenseins“ einfach nicht einstellen will. Leider bleibt sie an der Oberfläche dieser Gefühle, hinterfragt sie nicht und bietet keine neuen Perspektiven auf das Thema. Sprachlich hat mich der Roman auch nicht in den Bann gerissen, schade, ich hatte mehr erwartet.

Tiger fressen keine Yogis

Es gibt Bücher, deren Titel man liest und schon mit dem Buch gen Kasse unterwegs ist. Helge Timmerbergs Sammlung an Reportagen in dem Buch „Tiger fressen keine Yogis“ hat genau das bei mir ausgelöst. Das mag sicherlich an meiner Leidenschaft für Yoga liegen, aber auch daran, dass ich der Titel mich unglaublich neugierig gemacht hat. Da wusste ich noch nicht, dass eines seiner anderen Bücher den Titel „Der Jesus vom Sexshop“ heißt, auch so ein Titel an dem ich nicht vorbeigehen konnte.

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Gute Vorsätze für 2012

Viele von Euch haben gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst, wie z. B. mehr Sport, gesünder Essen oder endlich mit dem Rauchen aufhören. Und auch ich habe mir etwas vorgenommen: ich will unbedingt wieder mehr lesen und deshalb lautet meine Challenge: 52 Bücher (Romane) in einem Jahr! Eigentlich ist das gut zu schaffen, ein Buch pro Woche bzw. kann man beim Reisen und im Urlaub deutlich mehr schaffen. Im Moment bin ich noch gut im Rennen. Woche drei und ich lese gerade das dritte Buch – mal sehen ob das so weitergeht und ob ich meinen eigenen Rekord von 2009 brechen kann.

 

Seit meinem Besuch in Laos vor fast drei Jahren bin ich unglaublich begistert von diesem Land und seinen Menschen. Deshalb habe ich auch mit Begeisterung die ersten Bände von Colin Cotterills Krimireihe mit Dr. Siri verschlungen und sehnsüchtig den vierten Teil erwartet. Es hat sich gelohnt zu warten, denn er beginnt, dass ein alter Blinder von einem Holztransporter überrollt wird. Klingt erstmal nicht sonderlich aufregend aber wer schon einmal in Laos unterwegs war weiß, dass selbst heutzutage das Verkehrsaufkommen in Vientiane eher ruhig ist – der Tod des blinden Mannes gleicht also quasi einem Wunder bei dem natürlich Dr. Siri als einziger Pathologe des Landes eingeschaltet wird. Wieder ein grandioser Roman! Und ich kann kaum den Mai abwarten, wenn Randomhouse die Übersetzung des 5. Siri Falles auf den Markt bringen wird.

TOP Buch 2011

In den letzten Wochen habe ich ausnahmsweise nicht so viel gelesen, sondern habe mir geballt einige Staffeln von US Fernsehserien angesehen: Entourage, Mad Men, Californication oder auch The Wire  – ganz unterschiedliche Serien mit einer Gemeinsamkeit: sehr unterhaltsam! Und nach der Berieselung wende ich mich jetzt wieder dem geschrieben Wort zu und habe auch MEIN Lieblingsbuch des Jahres gefunden! Bereits seinen Vorgängerroman „Middlesex“ habe ich verschlungen, aber Jeffrey Eugenides „Die Liebeshandung“ („The marriage plot“) hat mich gefesselt! Die Dreiecksgeschichte zwischen Madeleine, Leonard und Mitchell, die sich an der Uni kennen (und lieben) lernen ist berührend, faszinierend und von einer unglaublichen Sprachgewalt, dass ich es vor der letzten Seite nicht aus der Hand legen konnte. Vielleicht liegt es an den Erinnerungen an mein eigenes Literaturstudium, die mich eingeholt haben als sich Madeleine und Leonard in einem Semiotikseminar das erste Mal begegnen und über Roland Barthes, Derrida etc. diskutieren. Oder ist es eher die Mitchells Suche nach Religion und Spiritualität, die ihn nach Indien in Mutter Theresas Haus reisen lassen? Lest selbst und findet es heraus!

Sommerlektüre 2011

Der Sommerurlaub war herrlich und ich habe grandiose Bücher gelesen, die mich durchaus begeistert haben. Auf ganz unterschiedliche Weise, aber alle auf ihre Art unterhaltsam und teils auch unglaublich lustig.

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ein schönes Buch, das ich sehr gern gelesen habe – bin nun extrem gespannt auf die Verfilmung, die ich mir nächste Woche ansehen werden. Hoffentlich kann sie mit dem Buch mithalten. Wobei ich mir jetzt schon Christoph Walz sehr gut als fiesen August vorstellen kann.

… wird oftmals dadurch getoppt, dass man feststellt, dass es bereits den Folgeroman gibt. In diesem Fall Rainer Moritz „Madame Cottard und die Furcht vorm Glück“, das ich nach meiner Begeisterung für den ersten Band gleich zugelegt habe und nun sehnsüchtig das Wochenende erwarte, damit ich es endlich in Ruhe lesen kann. In der Hofnung, dass es mich genauso begeistert wie der erste Band….

Dieses Buch von Rainer Moritz wurde mir von einer Kollegin empfohlen und ich bin ganz entzückt von diesem wunderschönen Roman. Zugegeben, die Geschichte von zwei Nachbarn, die sich nach einem Wasserrohrbruch in ihrer Wohnung näher kommen, is nicht neu. Aber die Charaktere und die Atmosphäre in Paris sind so charmant beschrieben, dass man dieses Buch nur schwerlich aus der Hand legen kann. Weiterlesen »

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